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History Snowland.ch

Zum Dossier "10 Jahre Snowland.ch"

2009-2010

Mit einem kreativen Freestyle.ch-Auftritt und zwei sehr schönen Winterwecker-Parties starteten wir in die neunte Snowland-Saison. Doch nur knapp waren die Schneemassen rund um Weihnachten, so dass unsere alten Tugenden voll ausgeschöpft werden mussten: Geht nicht, gibt's nicht! Mit Kreativität gestalteten wir die ganze Saison über einen vielseitigen Park, der erstmals durch unseren neuen Headshaper Keyan Ribul geprägt wurde. Daneben veranstalte Snowland.ch so viele Angebote wie nie zuvor: Ob Freestyle-Events, Kurse, Lawinenkurse, Parties, Snowboardtests oder gebuchte Kundenevents: Fast an jedem Wochenende des Winters lockten wir mit attraktiven Inhalten, die grösstenteils wiederum auf sehr viel Interesse stiessen.

Highlight des Winters war die Woche des zweiten Toggenburger Warmtobel Jams. Über 1000 Freestyler reisten wegen des einzigartigen Naturfunparks an und genossen sonnige Traumbedingungen; am Samstag fand der Anlass einen Höhepunkt mit der abendlichen Big-Air Flugshow an der Talstation Thur, die wir erstmals im Auftrag der deutschen Volksbank realisieren durften. Mit dem Comeback der Burton Springsession an Ostern ging eine anspruchsvolle, relativ schneearme neunte Snowland.ch-Saison zu Ende. In dieser Saison konnten wichtige Schritte für den bevorstehenden Generationenwechsel eingeleitet werden.

Nicht alle Momente waren in diesem Olympia-Winter goldig: Ein Todesfall in unserem engsten Umfeld und verschiedene Verletzungen sehr treuer Helfer liessen uns daran erinnern, dass wir schöne Wintertage besonders schätzen sollen. Die Snowland-Family wurde in diesem Winter noch stärker zusammengeschweisst.

2008-2009

„So viel Schnee wie früher“ hörte man die Einheimischen im Winter 2008/2009 sagen. Kein Tag war in diesem Winter wie der andere. Regelmässige Schneefälle wechselten sich mit wunderschönen Sonnentagen ab. Das Dreierteam mit Andy Roth, Marco Bleiker und neu mit Mathias Bauer und die Helferinnen und Helfer hatte alle Hände voll zu tun.

Der Funpark präsentierte sich während der ganzen Saison in einem guten, weichen Zustand mit sehr vielen Hindernissen, die sogar im April noch vom Neuschnee befreit werden mussten. Die verschiedenen Events und Kurse im Funpark erfreuten sich wie in den Vorjahren einer grossen Beliebtheit.

Die Neuheiten kamen besonders gut an: Der erstmalige Lawinen-Kunde-Kurs mit Peter Diener war innert Kürze ausgebucht. Das neu lancierte Label I CARE fand in zahlreichen Schweizer Medien Beachtung. Beim erstmals realisierten Magic Ticket Day der SBB besuchten über 200 Kinder den Wildhauser Funpark. Das Saisonhighlight war zweifelsfrei der erste „Warmtobel Jam Toggenburg“ im März 2009. Mit dem Event auf der 1,7km langen, schwarzen Warmtobel Piste löste Snowland.ch viel Begeisterung aus: 500 Riders aus der Schweiz reisten an und genossen während vier Tagen den extra erbauten, natürlichen Funpark mit über 30 Hindernissen.

2007-2008

Nach dem schlechten Winter folgt ein Hammer-Winter: Der Funpark wird für die neue Saison bereits am 17. November eröffnet; am Eröffnungswochenende liegt schon über einen Meter Neuschnee. Unsere Fotografen Philipp Merki und Marc Zander schiessen schon am ersten Weekend super Powdershots. Im gleichen Stil geht es weiter: Von Dezember bis Anfangs April gelingt Snowland.ch eine ausgezeichnete Saison mit viel Schnee und einem stets bestens präparierten Funpark. Dazu kommt fast unglaubliches Wetterglück. Bei allen sechs Event-Tagen im Funpark scheint die Sonne. Snowland.ch kann 2007-2008 die beste Saison der Geschichte realisieren. Dies auch dank der Hilfe der rund 30 freiwilligen Helferinnen und Helfer, die Snowland.ch in allen Bereichen helfen.
 
Zum Erfolg beigetragen hat natürlich wieder die stete Erneuerung: Erstmals gibt es in diesem Winter eine grosse Winter-Eröffnungsparty in der Curlinghalle, einen Winterflohmarkt, einen Online-Adventskalender und eine Rainbow-Box im Funpark. Auf reges Interesse stossen neu auch die Freestyle-Kurse. Ebenso wird lautstark gefeiert: Die Parties in der Gräppele Bar und im Kraftwerk Club locken viele Party-Gäste an. Und der neue, eigene Rookie-Event „Bataleon Rookie Attack“ ist bereits bei der ersten Ausgabe mit 80 Riders ausgebucht. Auch die Medienberichte erreichen mit 153 Berichten einen neuen Höhepunkt.
 
Zu erwähnen ist auch das Niveau der Wettkämpfe, das jedes Jahr höher wird. Beim Stimorol Slopestyle Jam startet die gesamte Schweizer Freeski-Elite mit Schweizer Meister Christian Bieri, Dominik JP Furrer und Lori Hilpert. Auch aufstrebende Nachwuchsfahrer wie der Toggenburger Jan Scherrer (mehrfacher Schweizer Meister und 2. US Open) sind regelmässig im Funpark Wildhaus zu Gast.

2006-2007

Snowland.ch baut für das Jahr 2006-2007 sein Angebot weiter aus. Erstmals werden gemeinsam mit der Schneesportschule Freestyle-Kurse im Funpark angeboten. Dazu kommen im Funpark zwei neue Obstacles, eine Curved-Box und eine Beginner-Box. In der Gräppele Bar Wildhaus steigt erstmals eine Snowland.ch-Party-Serie mit dem Namen „After Burner“. Zum zweiten Mal macht im Funpark die europäische Nachwuchstour „Burton AM Tour“ halt. Und die ehemalige Olympia-Siegerin Nicola Thost ist erstmals mit ihrem „Burton All Girls Camp“ im Toggenburg zu Gast.
 
Doch Frau Holle und Petrus meinen es in dieser Saison nicht gut mit den europäischen Wintersportgebieten. Der Winter 2006/2007 geht als schlechter Winter mit sehr knapper Schneelage in die Geschichtsbücher ein. Nur dank technischer Beschneiung und einem grossen Einsatz aller Beteiligten gelingt eine einigermassen gute Saison und alle Events können trotz schwierigen Bedingungen durchgeführt werden.

2005-2006

Der Verein Snowland.ch wächst und wächst und bald wird klar, dass nur professionelle Strukturen die Zukunft garantieren können. Über 2000 Arbeitsstunden werden durch die vier Teammitglieder jährlich geleistet. Deshalb wird Snowland.ch konsequenterweise in eine kleine Firma umgebaut. Auf private Gönner wird vollends verzichtet, indes wird das Sponsoring ausgebaut.
 
Es folgt die Jubiläumssaison 2005/2006 – wir dürfen 5 Jahre Snowland.ch feiern. Bei einer grossen Jubiläumsparty im Kraftwerk Club stossen 400 Leute mit Snowland.ch auf die gelungenen fünf Jahre an. Der Film „Stumpenheini“ wird als Premiere gezeigt. Und der Winter schenkt uns viel Schnee und wunderbares Wetter. Im Februar scheint fast 30 Tage die Sonne, so dass die Parkbetreuer Marco Bleiker und Andy Roth nicht nur braun werden, sondern alle Hände voll zu tun haben. Sie werden zudem neu unterstützt durch ein 5-köpfiges Helferteam, das mithilft die Events auf die Beine zu stellen. Derweil machen Raphael Saxer und Daniel Thum die Hintergrund-Arbeit in den Bereichen Finanzen, Homepage und Marketing.
 
Nach der Saison 2005/2006 findet ein Meilenstein in der Snowland.ch-Geschichte statt. Daniel Thum und Raphael Saxer verlassen das langjährige, harmonierende Team, weil sie sich stärker ihrem Beruf widmen müssen. Gleichzeitig wird Snowland.ch in die Bergbahnen Wildhaus AG integriert, um eine weitere Professionalisierung zu ermöglichen. Snowland.ch wird eine eigenständige Abteilung der Bergbahnen. Neu ins Team wird der passionierte Freeskier Marco Tribelhorn aufgenommen.

2004-2005

Wer dem Wetterpech trotzt, wird bald mit Sonnenschein belohnt. Im Winter 2004-2005 scheint an allen Events die Sonne. So wird die Burton Three Session zum Highlight, bei dem erstmals auch die Top-Freeskier um Nils Lauper und Tim Rieder gross auftrumpfen. Passend dazu findet im Funpark auch erstmals der Skier vs. Boarder Battle statt, ein Wettkampf der den Zwist zwischen Boarden und Freeskiern spielerisch wieder aufleben lassen soll. Im Funpark erstrahlt zudem ein neues Riesenhindernis: Die fünf Meter hohe Wallride ist und bleibt eine grosse Herausforderung für jeden Jibber.
 
Im Hintergrund wird Snowland.ch weiter professionalisiert. Die Crew trennt sich von Thomas Lipko, Florian Wagner und Rio Schawalder und arbeitet wieder im Gründer-Quartett. Erstmals werden mit Andy Roth und Marco Pinggi Bleiker zwei Mitglieder für die Funpark Betreuung bei den Bergbahnen angestellt.

2003-2004

Snowland.ch wächst weiter. Nach der erfolgreichen Saison 2002-2003 verstummen immer mehr Zweifler und Snowland.ch darf sehr viel Goodwill und Unterstützung aus der Bevölkerung erfahren. Gemeinde, regionale Firmen und Private unterstützen uns in diversen Belangen. Gleichzeitig leisten die Teammitglieder nach wie vor alle Arbeit ehrenamtlich und mit dem einen Ziel: Touristische Highlights im Toggenburg. In der Saison 2003/2004 verfolgt uns jedoch das Wetterpech; bei vielen Events schneit es, so dass diese Saison voller Herausforderungen ist. Marco Pinggi Bleiker als Headshaper meistert die Turbulenzen mit viel Schaufeleinsatz. Absoluter Höhepunkt wird die Springsession 2004. Pascal PP Pfiffner zeigt am Corner einen unglaublichen Triple-Backflip – ein besonderer Moment in der Snowland.ch Geschichte. Auch der abendliche Güggelikampf auf einem Bänklein im Waterpool ist unvergessen. Damit nicht genug: An der Springsession-Party spielt der heutige HipHop-Star Stress; ein ausverkauftes Haus und unglaubliche Stimmung bescherten der ersten Snow-Werk-Party-Serie im Kraftwerk Club ein perfektes Finale.

2002-2003

Die erste Saison ist überstanden und die Begeisterung für Snowland.ch wächst überall – bei den Jugendlichen, bei den Bergbahnen und bei den Sponsoren. Burton Snowboards steigt neu als Sponsor ein und wird in den darauf folgenden Jahren der langjährige Hauptsponsor. Gleichzeitig plant Snowland.ch die nächste Saison. In Fronarbeit wird die ehemalige Filiale der Kantonalbank an der Hauptstrasse Wildhaus in eine Bar umgebaut – damit hat Snowland.ch ein eigenes Party-Lokal. Im Hintergrund werden zudem die Strukturen von Snowland.ch ein erstes Mal professionalisiert. Andreas Roth wird Projektleiter und damit Hauptverantwortlicher von Snowland.ch. Das Team wird mit Thomas Lipko, Florian Wagner und Rio Schawalder vergrössert. Dann startet der Winter 2002/2003. Der Funpark kann in dieser Saison wesentlich vergrössert werden; dies weil Andreas Roth neu als Headshaper bei den Bergbahnen teilzeitangestellt ist. Weitere Highlights folgen in dieser schneereichen Saison: Erstmals ziert ein umgebautes Auto als Jib-Obstacle den Funpark. Beim Slopestyle-Jam starten 102 Riders, ein Teilnehmerrekord. Und viele wilde Parties, zum Beispiel die legendäre Baywatch-Party, gehen in der Bankk in Wildhaus über die Bühne.

2001-2002

Am 30. März 2001 um 21.00 Uhr ist es soweit. Bei Pizza und Cola gründen vier junge, initiative Snowboarder in der Pizzeria Stefano in Unterwasser den Verein Snowland.ch. Ziel des Vereins ist die „Förderung touristischer Highlights in der Region Toggenburg“. Unter der Leitung des ältesten Mitglieds Raphael Saxer aus Sax machen sich die vier Jugendlichen – damals 17 Jahre alt – an die Planung von Werbeauftritten, Events und dem Funpark Wildhaus.
 
Die vier Gründungsmitglieder Raphael Saxer, Marco Bleiker, Daniel Thum und Andreas Roth sind sich einig, dass im Toggenburg zu wenig Angebote für Jugendliche bestehen. Doch anstatt die Faust im Sack zu machen, nehmen sie die Sache selber in die Hand. Bereits im ersten Vereinsjahr werden rund 1500 ehrenamtliche Stunden geleistet, fast die ganze Freizeit investieren die vier Freestyler in ihr Projekt. Dabei ziehen auch der Tourismus und die Bergbahnen mit. Urs Gantenbein von den Bergbahnen Wildhaus ist dem Projekt von Beginn weg sehr positiv gesinnt und unterstützt Snowland.ch mit Vertrauen, Finanzmitteln und Hilfe in allen Belangen. Einige Einheimische schliessen zynische Wetten ab, dass Snowland.ch nicht lange überleben würde. Wie auch, denn diese Jugendlichen tragen die Hosen definitiv zu tief, um etwas zu erreichen. Die Kritiker werden aber – wie sich später herausstellt – eines Besseren belehrt.
 
So startet Snowland.ch im Dezember 2001 in die erste Wintersaison. Ein Winter-Opening mit diversen Testcenters macht den Anfang; danach folgen ein Snowskate-Cross, ein Slopestyle-Contest sowie die Springsession. Dank einem Beitrag in der Sendung 10vor10 im Schweizer Fernsehen macht das Projekt erstmals Schlagzeilen.

Kontakt Snowland.ch

Talstation Thur
CH-9658 Wildhaus
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Tel:  +41 (0)71 998 50 50
Fax: +41 (0)71 998 50 51
Mail: info(at)snowland.ch